Körper, Sein & Stille

Mein beruflicher Weg wurzelt in der Bildenden Kunst. Aufgewachsen in einer Malermeister-Handwerkerfamilie mit mittelständischem Unternehmen, habe ich mich der Kunst zunächst durch ein Lehramtsstudium zugewandt. Mit dem Wechsel zum Studium der Bildenden Kunst an der Hochschule der Künste Berlin (heute UDK) wurden für mich dann zwei Fragen wegweisend: Was bewegt und fördert uns Menschen im Grunde unseres Wesens? In welcher Weise sind wir an diesem Prozess beteiligt?

Die Auseinandersetzung mit der radikalen wie feinsinnigen Haltung des Künstlers Joseph Beuys und die spirituelle Berührung russischer Ikonen und tibetischer Kunst, fiel in eine Zeit, in der ich eine herausfordernde Lebenskrise erfahren habe. Dies war für mich der Beginn, mich den heil-kreativen Dynamiken des Seins zuzuwenden.

So bin ich den Antworten folgend aus der klassischen Bildenden Kunst ausgewandert und zur Methode Shiatsu gelangt. Die 7jährige Ausbildung zur Shiatsupraktikerin am Europäischen Shiatsu Institut ESI habe ich 2003 mit Diplom (GSD anerkannt) abgeschlossen.

Die langjährige Übungspraxis des Stillen Qi Gong, vermittelt durch Meister Zhi Chang Li & Elli Mann-Langhof, bilden bis heute mein Verständnis von Qi (dem Konzept der feinstofflichen Lebenskraft in der Traditionellen Chinesischen Medizin) und seinen dynamischen Prozessen.

Weiterbildungen in Systemischer Strukturaufstellung bei Matthias Varga von Kibéd & Insa Sparrer und die Ausbildung zur Familien-& Systemischen Strukturaufstellerin (bei Ekkehard Dehmel, Berlin 2003/2004), gaben mir wesentliche Impulse, das Leben in systemischen Interaktionen zu begreifen & quederdenkerischen Lösungen Raum zu geben.


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